Mehr als 2 Downloads
Mit dem Internet Explorer sind standardmäßig nur 2 Downloads gleichzeitig möglich. Auch das Surfen auf mehreren Seiten gleichzeitig ist beschränkt.
Dies lässt sich mit 2 neuen Einträgen in der Registry beheben. Dazu unter HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Internet Settings die beiden Werte 'MaxConnectionsPerServer ' und 'MaxConnectionsPer1_0Server' jeweils als DWORD-Wert anlegen und ihnen z.B. den Dezimal-Wert '8' zuweisen.

Prozesse - Prioritäten festlegen
Wer mit mehreren Applikationen gleichzeitig arbeitet, kann unter XP festlegen, mit welcher Priorität diese laufen sollen. Die Performance einzelner Programme kann so merklich gesteigert werden. Wechseln Sie mit STRG-ALT-ENTF in den Windows Task Manager. Der Reiter "Prozesse" listet alle derzeit laufenden Prozesse auf. Über die rechte Maustaste lässt sich die Priorität des ausgewählten Prozesses mit dem gleichnamigen Menüpunkt auf eine von sechs Stufen festlegen.

NTFS Festplatten beschleunigen
Die Abwärtskompatibilität zu früheren Windows Dateisystemen (DOS, Win 3.11) bringt auch Nachteile mit sich. So kostet das Lesen und Schreiben der alten 8.3 Dateinamen etwas Geschwindigkeit. Wer diese Dateinamen nicht mehr benötigt, kann sie bei Windows XP deaktivieren. Dazu in der Registry unter:
HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \CurrentControlSet \ Control \ Filesystem
den Wert von "NtfsDisable8dot3NameCreation" auf "1" setzen.

DMA Modus aktivieren
Wenn man den DMA Modus aktiviert, greifen Laufwerke direkt auf den Speicher zu (DMA = Direct Memory Access). Dadurch werden CPU-Resourcen gespart.
Um das zu tun klicken Sie mit rechts auf Arbeitsplatz-> Eigenschaften-> Hardware-> Geräte-Manager. Wenn dieser erscheint klicken Sie auf das kleine Plus vor 'IDE ATA/ATAPI Controller'. Danach zuerst auf den Eintrag 'Primärer IDE Kanal' doppelklicken. Klicken Sie nun oben auf das Register 'Erweiterte Einstellungen'. Wählen Sie bei beiden angezeigten Geräten als 'Übertragungsmodus'-> 'DMA, wenn verfügbar'. Nun klicken Sie auf 'OK'. Genauso das gleiche tun Sie mit dem zweiten Eintrag 'Sekundärer IDE Kanal'.
Starten Sie den PC neu und überprüfen Sie noch mal im Geräte Manager, ob unter aktueller DMA-Modus auch tatsächlich "UltraDMA" und nicht "PIO-Mode" steht. Ist dies der Fall, unterstützt ihr Laufwerk diesen Modus nicht.

Anzeigedauer Bootmenü
Wenn mehr als ein Betriebssystem installiert ist, wird ein Menü beim Booten angezeigt mit dem man eine Auswahl treffen kann. Nach einer vorgegebenen Zeitspanne (30 Sek.) startet automatisch das als Standard gewählte Betriebssystem. Diese Zeit lässt sich anpassen.
Start-> Systemsteuerung-> System-> Erweitert-> Einstellungen-> Starten und Wiederherstellen 'Anzeigedauer der Betriebssystemliste'. Hier den Wert in Sekunden angeben.

AGP 4x Modus aktivieren
Wenn Grafiktools oder Spiele anzeigen, dass die Grafikkarte nur im AGP2x Modus läuft, obwohl das Mainboard und Grafikkarte AGP4x unterstützen, ist der AGP4x Modus nicht aktiviert. Beim AGP4x Modus werden die Daten mit vierfacher Geschwindigkeit über den AGP Port übertragen.
Zuerst im BIOS unter "Chipset Setup" prüfen, ob der "AGP Mode" auf "4x" steht. Dann in der Registry unter: HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Services \ nv4 \ Device0 prüfen, ob der Wert 'EnableVia4x' vorhanden ist und den Inhalt '1' hat. Ist er nicht vorhanden, muss man ihn als Dword-Wert anlegen.

Protokollierung entfernen
Für spätere Analysen zeichnet Windows gewisse Aktionen auf. Zum Beispiel: Abstürze, Hardware- und Softwareinstallationen sowie Änderungen an der Systemkonfiguration. Diese Protokollierung benötigt relativ viel Systemressourcen. Diese Funktion schreibt permanent auf die Festplatte und fragmentiert diese.
Um die gesamte Protokollierung abzuschalten öffnen Sie die Registry. Unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ WBEM \ CIMOM doppelklicken Sie im rechten Teilfenster auf 'EnableEvents'. Tauschen Sie die dort vorhandene '1' durch eine '0' aus.

Modem Einwahlgeschwindigkeit
Im Gegensatz zu ISDN/DSL kann die Einwahl über ein analoges Modem reltiv lange dauern. So kann man die Einwahlgeschwindigkeit ein bisschen erhöhen.
Klicken Sie auf Start-> Systemsteuerung-> System und gehen Sie unter dem Register 'Hardware' auf 'Geräte-Manager'. Im neuen Fenster sind sämtliche Komponente des PC aufgelistet.
Klicken Sie auf das '+' vor 'Modems' und doppelklicken Sie dann auf den Eintrag. Das Eigenschaftsfenster erscheint. Unter '"Erweitert' tragen Sie bei 'Weitere Initialisierungsbefehle' den Wert "'50' ein. Je niedriger dieser Wert ist, desto schneller erfolgt die Einwahl, allerdings verkraften viele Modems solche Werte nicht. Versuchen Sie mal auf "40" zu gehen. Falls etwas nicht funktionieren sollte, erhöhen Sie den Wert wieder.

Sonstiges
Auch in Microsofts XP Version gibt es wieder das Systemkonfigurationsprogramm. Klicken Sie Start-> Ausführen geben Sie 'msconfig' ein. Unter dem Ordner 'BOOT.INI' den Haken vor '/NOGUIBOOT' entfernen und das Windows-Logo beim Start ist aus. Unter dem Ordner 'Systemstart' finden Sie Programme die automatisch starten. Sie können diese durch entfernen des Hakens deaktivieren. Sie sollten aber nur deaktivieren was Sie auch kennen.
Ein größerer Bremser als viele denken ist der Mausschatten. Um ein wenig CPU-Rechenzeit zu sparen, sollten Sie ihn ausschalten.
Klicken Sie auf Start-> Systemsteuerung-> Maus und wechseln dann in den Ordner 'Zeiger'. Entfernen den Haken vor 'Zeigerschatten aktivieren'.
Bei jedem Windowsstart wird nach Freigaben für Dateien und Ordner im Netzwerk gesucht. Bis dies geschehen ist vergeht viel Zeit. Dies ist eigentlich unnötig. Und so ändert man dies: Zuerst den 'Arbeitsplatz' öffnen, dann Extras-> Ordneroptionen-> 'Ansicht' anklicken. Suchen Sie den Eintrag 'Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen'. Entfernen Sie den Haken davor.
Auch sollte man die Systemprogramme 'Datenträgerbereinigung' und 'Defragmentierung' regelmäßig durchführen. Zu finden unter Start-> Zubehör-> Systemprogramme.

CPU Power verteilen - damit die Stabilität erhöhen
Falls Sie öfters unerklärliche Abstürze mit dem Explorer oder vielen gleichzeitig geöffneten Programmen und Fenstern hatten so kann dies am Speicherverwaltungs-Verhalten von Windows liegen, da dieses so konzipiert ist soviel Informationen wie möglich in einen Block des Arbeitsspeichers zu schreiben. Da hierdurch eine Defragmentierung dieses Speichers und somit instabilität verursacht werden sollten Sie jedes Fenster und jedes Programm in einem eigenen Speicherbereich ausführen lassen. Dies verringert jedoch auf Computern unterhalb der magischen 256MB Grenze die Geschwindigkeit des Rechenknechts. Und so gehen Sie vor:
1. Vergewissern Sie sich, dass unter “Start” > “Systemsteuerung” > “System” > “Erweitert” > “Einstellungen” > “Erweitert” die Option “Prozessorzeitplanung” so wie auf dem Bild zu sehen auf “Programme” gesetzt ist.

2. Öffnen Sie nun, nachdem Sie die evtl. angestandenen Änderungen mit “OK” bestätigt haben, ein beliebiges Explorerfenster wie z.B. “Arbeitsplatz”.
3. Klicken Sie nun oben in der Leiste auf “Extras” > “Ordneroptionen” und wechseln Sie ins Register “Ansicht”.
4. Fahren Sie mit der Bildlaufleiste soweit nach unten bis der Eintrag “Ordnerfenster in einem eigenen Prozess starten” sichtbar wird.

5. Dessen kleines Kästchen versehen Sie mithilfe eines Klicks mit einem Häkchen. Eine letzte Bestätigung durch den “OK” Knopf bestätigt die Änderungen.

Schneller Booten ohne Suchen nach Freigaben
Bei jedem Windowsstart wird nach Freigaben für Dateien und Ordner im Netzwerk gesucht. Bis dies geschehen ist vergeht viel Zeit - wobei diese Suche eigentlich unnötig ist. So stellen sie sie ab:
1. Klicken sie doppelt auf “Arbeitsplatz”. Gehen sie nun nacheinander auf “Extras” > “Ordneroptionen” > “Ansicht”.

2. Entfernen sie hier den Haken vor “Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen” und bestätigen sie mit “OK