Popup-Spam unterbinden ( Windows Nachrichtendienst)
Die Anbieter der einschlägigen Sex-Sites sind genauso dreist wie einfallsreich. Nun haben Sie auch noch den Nachrichtendienst in Windows-Netzwerken als Medium entdeckt. Dessen Meldungen sehen zwar genauso aus, wie die üblichen Browser-Popups per Javascript, der Mechanismus ist hier aber ein anderer.
Der Nachrichtendienst ist eigentlich dafür geschaffen worden, dass Mitglieder eines Netzwerks sich schnelle Adhoc-Mitteilungen senden können, die dann als Popup-Fenster auf dem Bildschirm erscheinen. So kann beispielsweise der Systemadministrator allen Usern unkompliziert mitteilen, dass der Email-Server für eine halbe Stunde heruntergefahren wird oder ähnliches. Der Nachrichtendienst kommt auch beim Netzwerkdruck zum Einsatz, um anzuzeigen, dass ein abgeschicktes Dokument fertig ausgedruckt ist und man es sich abholen kann.
Zum Abschalten dieser lästigen Meldungen unter Windows NT, 2000 und XP melden Sie sich als Systemadministrator an, gehen auf Systemsteuerung - Verwaltung - Dienste und öffnen die Eigenschaften von Nachrichtendienst.
Wählen Sie als Startart deaktiviert. Nun bleibt beim nächsten Hochfahren dieser Service tot.
Um den den Dienst auch gleich für die aktuelle Sitzung zu deaktivieren, verwenden Sie den Button Beenden.
Um zu testen, ob Sie nun nicht mehr auf diesem Weg erreichbar sind, verwenden Sie das folgende Link (http://www.mynetwatchman.com/winpopup.asp), das versucht, Ihnen eine solche Popup-Message zu zuzuschicken.
Wenn Sie auf diesen Dienst nicht verzichten können, dann hilft auch eine Abschottung vor ankommenden Anfragen auf die UPD-Ports 135 sowie 137-139. Diese Filterung können Sie entweder mit einer Personal Firewall-Software oder einem Router erreichen. Bei beiden Varianten sollte dieser Schutz aber schon in der Standardkonfiguration aktiv sein.
Windows XP Schlüssel (Key)
Das Service Pack 1 ist in der Lage illegale XP-Versionen zu erkennen und alle bisherigen unrechtmäßig genutzten Produkt-Schlüssel zu deaktivieren. Somit ist weder eine Installation des SP 1 durchführbar, noch wird es künftig möglich, das Betriebssystem über die "Windows Update"-Funktion zu aktualisieren.
Downloaden Sie das Tool ViewKeyXP.exe (32 KB) mit dem Sie sehen können welchen Key Sie verwenden.
Sie haben eine authenische Version von Windows XP, benutzen aber zufällig einen piratierten Registrierschlüssel. Setzen Sie ihn vor der Installation des Service Packs auf einen echten Schlüssel zurück. So wird es gemacht.
Wer XP-Antispy benutzt, muss alle Einstellungen, die man damit gemacht hat, vor der SP1-Installation wieder rückgängig machen. Nach der Installation wiederrum, alle Einstellungen wieder vornehmen.
Bei der Installation des SP1 kann man die Option "Dateien archivieren" wählen, diese sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden. Falls sich das SP1 mit der installierten Soft- oder Hardware mal nicht vertragen sollte, kann man jederzeit den Originalzustand wiederherstellen.
Während der Installation des SP1 wird im Windows Verzeichnis ein Ordner "ServicePackFiles" angelegt. In diesem befindet sich das komplett entpackte SP1. Dieser Ordner ist ca. 130 MB groß.
Wenn durch ein anderes Programm eine Datei überschrieben wird, kann sie so immer wieder durch die aktualisierte Datei ersetzt werden. Zu Zeiten von NT 4.0 musste man nach Änderungen im System und Einspielen von Dateien der Original CD das SP wieder installieren. Mit dem SP1 für Windows XP ist dies nicht mehr nötig, da alle Dateien fest auf der Festplatte gespeichert sind.
Wer wenig Platzt auf der Festplatte hat, kann diese Dateien auf CD brennen oder auf eine andere Partition verschieben. Dazu ist der Pfad zu 'ServicePackSourcePath' in der Registry anzupassen, so das dann dieser auf das CD ROM oder auf eine Partition verweist. In der Registry unter:
HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Setup
Das Servick Pack 1 (SP-1) hat neben der üblichen Zusammenfassung bisher erschienener Bugfixes und Patches einige wichtige Veränderungen des Betriebssystems. Der Hauptgrund dafür liegt sicherlich in den gerichtlich festgelegten Kartellauflagen sowie der Kampfansage an Raubkopierer.
Der Anwender wird selbst Standard-Anwendungen auswählen können. Benutzern eines mittels illegalem Produktschlüssel freigeschalteten Windows XP will Microsoft "auf die Finger klopfen".
Nach der Installation des Updates wird der Nutzer entscheiden können, welche Standard-Programme er verwenden möchte. In der Systemsteuerung unter Software wird dazu eine weitere Funktion integriert. Mit dem neuen Eintrag, 'Programmzugriff und -standards festlegen', kann der Anwender festlegen, welcher Browser zum Standard-Browser wird oder welche Media- und Mail-Software zum Einsatz kommt.
Mit Hilfe des Service Pack 1 unterstützt Windows XP nun auch den USB 2.0-Standard.
Win XP SP1 nicht auf illegalen XP Versionen installierbar - Das Service Pack 1 für Windows XP lässt sich auf einer illegalen Version von Windows XP nicht auf den normalen Weg installieren. Hier die Email, die Microsoft seinen OEM System Buildern geschickt hat:
"When released, Service Pack 1 for Microsoft Windows XP will not install if it identifies the underlying Windows XP installation as a known pirated installation. SP1 identifies known pirated installations by their Product IDs. The Product ID is generated from the Product Key used during install and can be found by choosing My Computer, then Properties, and viewing the General tab.
SP1 will not install on installations with the following product IDs containing the following serial numbers (note that X takes the place of any other value): XXXXX-640-0000356-23XXX, & XXXXX-640-2001765-23XXX. Users of licensed Microsoft software will be unaffected. If SP1 is installed on a Windows XP installation with one of the above product IDs, SP1 installation will fail and error with the
IE mit Google aufrüsten
Google für die IE-Suchleiste:
Ein Klick auf die IE-Schaltfläche 'Suchen' ruft standardmäßig das MSN Web-Search-Formular auf. Es geht aber auch anders: Wer die Suchmaschine Google bevorzugt, kann sie Anhand dieser herunterladbaren REG-Datei als Standard-Suchleiste im Internet Explorer einbinden.
Speichern Sie die Datei degoogle.reg über die rechte Maustaste mit "Ziel Speichern unter...". Anschliessend können Sie per Doppelklick auf 'degoogle.reg' die Informationen der Systemregistrierung hinzufügen. Beim nächsten Browserstart erscheint das Google-Suchformular im IE-Suchfenster.
Google-Suche von der IE-Adreßzeile:
Sie können die Google-Suchmaschine auch direkt von der IE-Adreßzeile aufrufen. Dazu benötigen Sie das kostenlose Tweak-UI-Powertoy - Artikel und Download hier.
Starten Sie Tweak UI und finden Sie den Abschnitt 'Internet Explorer --> Search --> Search Prefixes'.
Klicken Sie auf 'Create'.
Im Feld 'Prefix' geben Sie die Zeichenfolge gg ein.
Im Feld 'URL' geben Sie
http://www.google.com/search?q=%s ein.
Klicken Sie auf 'OK'
Klicken Sie auf 'Apply'
Beim nächsten Start von Internet Explorer können Sie in der Browser-Adreßzeile gg Suchbegriff eingeben, um den Suchbegriff direkt von Google recherchieren zu lassen.
Dateiserien schnell umbenennen
Eine wenig bekannte Neuerung im Windows Explorer ist die Möglichkeit, mehrere Dateien in einem Rutsch umzubenennen.
Wählen Sie alle umzubennenden Dateien aus, und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die erste Datei der Dateiserie. Wählen Sie den Menüpunkt 'Umbenennen' und geben Sie der Datei den gewünschten Namen. Alle ausgewählten Dateien werden nun mit dem eingegebenen Dateinamen zusätzlich aufsteigender Numerierung umbenannt.
Ordner für Musikverzeichnisse gestalten
Wer ganze Musik-CDs im MP3- oder WMA-Format in eigene Ordner auf der Festplatte gespeichert hat, kann im Windows Explorer die dazugehörigen CD-Cover anzeigen lassen. Speichern Sie hierzu in dem entsprechenden Ordner eine Bilddatei im JPG-Format ab und benennen sie diese Datei folder.jpg. Wechseln Sie nun im Menü "Ansicht" in die Miniaturansicht und schon zeigt Explorer für jedes Verzeichnis die von Ihnen gewählte Cover-Grafik an.
Auch Windows Media Player verwendet die Grafik bei der Wiedergabe, wenn die Visualisierung "Albumcover" ausgewählt ist.
Windows Explorer Detailansicht
Der XP Windows Explorer kann weitaus mehr Detail anzeigen als seine Vorgänger. Insbesondere Multimedia-Informationen haben ihren Weg in den Dateimanager gefunden: Interpret, Albumtitel, Genre, Bitrate, Kameramodell, Abmessungen und mehr können in der Explorer-Detailansicht angezeigt werden. Führen Sie hierzu im Windows Explorer folgenden Menübefehl aus:
Ansicht -> Details (Häkchen setzen)
Anschließend müssen Sie in der rechten Fensterhälfte mit der rechten Maustaste auf den Info-Balken mit Name, Größe, Typ klicken. Nun erhalten Sie ein weiteres Menü, in dem Sie die angezeigten Eigenschaften anpassen können.
Windows Explorer in Ordner Ihrer Wahl starten
Ein für viele Anwender frustrierendes Feature - Windows Explorer startet von Haus aus im Ordner "Eigene Dateien". Mit folgendem Trick können Sie eine Verknüpfung mit Windows Explorer auf dem Desktop anlegen, die beim Aufruf einen Ordner Ihrer Wahl anzeigt. In diesem Beispiel soll Explorer beim Start den Ordner C:\Programme anzeigen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Neu -> Verknüpfung. Im Textfeld "Geben Sie den Speicherort des Elements an", geben Sie folgende Befehlszeile ein:
%SystemRoot%\explorer.exe /n,/e,C:\Programme
Klicken Sie nun auf "Weiter", geben Sie der Verknüpfung einen Namen Ihrer Wahl, und klicken Sie auf "Fertig stellen", um den Vorgang zu beenden. Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt den Zielordner der Verknüpfung ändern wollen, können Sie die Eigenschaften der Verknüpfung abermals über die rechte Maustaste modifizieren.
Windows XP: Desktop-Bereinigung abschalten
Immer wieder findet Windows XP, dass man einige wenig benutzte Dateien auf dem Desktop hätte und bietet an, diese aufzuräumen. Das ist lästig.
So schalten Sie diese Meldung ab:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle Ihres Desktop.
2. Klicken Sie auf Eigenschaften und danach auf Desktop und Desktop anpassen.
3. Entfernen Sie das Häkchen vor Desktopbereinigungs-Assistent alle 60 Tage ausführen.
4. Klicken Sie auf Ok und danach nochmals auf Ok. Fertig.
EXIF-Daten in Windows herausfinden
Bilder aus Ihrer Digitalkamera bergen Zusatzinformationen über Kameratyp, Blende, Belichtungszeit und so weiter. Es handelt sich hierbei um so genannte EXIF-Daten.
Unter Windows kommen Sie sehr einfach an diese Daten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Bilddatei, anschließend auf Eigenschaften und dann auf Dateiinfo – Erweitert.
Besonders interessant sind diese Informationen zum Beispiel, wenn Sie nachträglich herausfinden wollen, welche Einstellung bei einem Motiv die beste war.