Hilfe kommt
Am Ende der jeweiligen Seite können sie sich die Seite ausdrucken lassen
______________________________________________________________________________________
______________________________________________________________________________________
Tipps die erste
1. Die Speicherverwaltung von Windows 2000 optimieren
Die Softwareschmiede aus Redmond hat bei der Entwicklung versprochen, dass die Geschwindigkeit gegenüber Windows 98/NT hochgradig verbessert wird. Im Klartext bedeutet es, dass Windows schneller und effizienter Arbeitet als in Vorgänger- und Alternativversionen. Die Verwaltung des Arbeitsspeichers ist sehr leistungsfähig und gewährt selbst bei mehreren gleichzeitig laufenden Anwendungen eine hohe Geschwindigkeit.
Doch leider fährt Windows hier nicht seine versteckten Geheimwaffen aus und verheimlicht dem Benutzer seine wahre Geschwindigkeit. Es gibt einige Möglichkeiten das Maximum an Geschwindigkeit herauszuholen und die lästigen Bremsen zu lösen. Sie werden einen enormen Tempozuwachs ausmachen sobald Sie folgende Tipps angewandt haben. Für die ersten zwei Tipps gelten folgende Schritte, weil Sie etwas in der Windows Registrierung ändern müssen. Klicken sie auf "Start" > "Ausführen" tragen in die Befehlszeile "regedit" ein und bestätigen sie mit "ENTER".
Per Doppelklick können sie ähnlich wie im Windows-Explorer navigieren. Gehen sie nun nacheinander auf "Hkey_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Control\ SessionManager\Memory Management". Im rechten Fenster werden mehrere Werte angezeigt, mit denen man diese Tuning Maßnahmen durchführen kann...
So verhindern sie, dass Windows den Kernel auslagert
Als Kernel bezeichnet man das Herz von Windows, welches alle Ein/Ausgabeoperationen steuert.
Wenn sie wenig Arbeitsspeicher besitzen werden sie, wenn sie gleichzeitig mehrere Anwendungen ausführen, Leistungseinbußen bemerken, weil Windows dann unnötige Teile des Kernels im Speicher behält und diesen belastet. Setzen Sie also bei ungenügendem RAM den Wert “DisablePagingExecutive” auf “1”, damit Speicher frei wird und ausgelagert wird.
Verwenden Sie diesen Wert “1” nicht, wenn Sie mehr als ca. 192 MB RAM haben, da sonst viel zu früh ausgelagert wird. Somit müssten die Dateien, bei Verwendung, neu eingelesen werden, was Zeit- und Geschwindigkeitsverlust bedeuten würde.
Das Zugreifen von häufig genutzten Daten mit einer Erhöhung des Festplattencaches beschleunigen
Ihr Betriebssystem “merkt” sich die Programme und Dateien, die sie benutzen. Diese Informationen werden im Arbeitsspeicher des Computers gelagert, so dass sie bei erneutem Zugriff schneller geladen werden können. Dies hängt mit der vielfachen Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers gegenüber der Festplatte zusammen. Versuchen sie es doch einmal selbst:
Starten Sie den Internet Explorer. Sie werden feststellen, dass die Festplatte zu arbeiten beginnt und es eine kurze Weile dauert, bis das Programm erscheint. Wenn sie den IE nun wieder schließen und erneut öffnen wird ihre Festplatte nicht mehr arbeiten und die Daten werden blitzschnell aus dem Arbeitsspeicher geholt. Leider wird nur ein kleiner Teil des Speichers für diesen Zweck benutzt. Um diesen zu vergrößern müssen Sie folgenden kleinen eingriff machen.
Im Fenster rechts den Wert "LargeSystemCache" (Ein DWORD-Wert) suchen und per doppelklick den Wert auf "1" setzen.
Wichtiger Hinweis
Mit dem “LargeSystemCache”-Wert gab es in bestimmten Fällen Probleme bei der Anmeldung. Vielleicht hängt dieses Problem hiermit zusammen: Schwierigkeiten mit Speicheroptimierung von Windows XP. Auch wenn die Umstände nicht ganz gegeben sind (Leistungsfokussierung wie im Tipp von Windows XP funktioniert mit Windows 2000 nicht) so könnte dies mit den ATI-Treibern zusammenhängen. Warten Sie am besten auf die aktuellen ATI-Treiber und setzen Sie die Werte im abgesicherten Modus wieder zurück!
Allgemeine Speicheroptimierung
Wenn Windows der Speicher ausgeht, lagert es ständig auf die langsame Festplatte aus. Es ist jedoch möglich soviel Speicher freizugeben, dass selbst PC´s mit ca. 64MB-RAM in die Gänge kommen können. Man sollte daher Windows entschlacken von allem überflüssigem:
a) Die Windowssounds müssen ständig in den Arbeitsspeicher geladen werden und nehmen dort dann auch ihren Platz ein, damit sie nicht jedesmal von der Festplatte aufgerufen werden müssen. Am besten deaktivieren sie diese. Klicken sie nacheinander auf "Start" > “Einstellungen” > "Systemsteuerung" > "Sounds und Multimedia" > "Sounds" und wählen hier kein Schema aus.
b) Ein Hintergrundbild kann locker mehrere Megabyte (Manche haben 6MB) verschlingen. Egal, wie schön sie anzusehen sind, sie rauben einfach den vorhandenen Arbeitsspeicher. Klicken sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Desktopbereich und wählen "Eigenschaften". Hier klicken sie unter "Hintergrund" auf "Keins".
c) Schauen sie mal in den Autostartordner. Hier werden vielleicht Programme geladen (Office, Firewall oder ein Virenscanner), die ein "rundes" Arbeiten nahezu unmöglich machen, da sie permanent im Hintergrund arbeiten. Wenn sie diese Anwendungen benötigen können sie sie bei Bedarf auch manuell starten. Klicken sie, um den Autostartordner zu leeren auf "Start" > "Programme" > "Autostart". Sie können jetzt per rechtsklick alle Programme löschen, die sie nicht mehr brauchen.
Alte DLL Dateien automatisch aus dem Speicher entladen
Windows 2000 lädt DLL Dateien in den Speicher, ohne diese beim beenden des jeweiligen Programmes wieder zu löschen. Dies geschieht zum Nachteil der Leisung, weil dann nicht mehr genügend Speicher vorhanden ist. Wenn sie einen Computer haben, der sehr lange am Stück ohne Neustart auskommen muss und sie viele Programme öffnen und schließen sollten sie diesen Trick anwenden.
1. Klicken sie auf "Start" > "Ausführen" tragen in die Befehlszeile "regedit" ein und bestätigen sie mit "ENTER".
2. Per Doppelklick können sie in der Windows Registrierung ähnlich wie im Windows-Explorer navigieren. Gehen sie nun nacheinander auf "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\ Windows\CurrentVersion\Explorer\".
Im rechten Fenster dort einen neuen Wert REG_SZ erstellen und den Namen "AlwaysUnloadDLL" geben. Dieser Schlüssel bekommt keinen Wert!
Einblick in sämtliche Prozesse von Windows 2000
Trotz der detaillierten Ansicht des “Task-Managers”, den Sie über einen Druck auf “STRG+ALT+ENTF” erreichen, erwarten viele Benutzer mehr Informationen welche Dienste, Programme und Systemdateien zurzeit ablaufen, was nicht nur dem möglichen Performancegewinn durch deren Entfernung dient sondern auch hilft Probleme einzugrenzen und zu lösen.
Falls Sie also hinter die Fassaden von Windows schauen möchten, so hilft Ihnen der “Process Explorer” weiter, welchen Sie von diesem Link herunterladen können.
In einer übersichtlichen Liste präsentiert der “Process Explorer” alle gestarteten Anwendungen und welche DLL-Dateien verwendet werden. Er unterscheidet auch übersichtlich (auf Wunsch farblich) die System-Eigenen Prozesse (z.B. Dienste) von den Anwendungen, die vom Benutzer gestartet wurden (Programme wie Media Player, Internet Explorer etc.).
Falls Sie sich in Bezug auf einen unbekannten Prozess wie z.B. “alg.exe, BTTray.exe etc.” nicht mehr sicher sind was dahintersteckt oder es herausfinden möchten, können Sie zusätzlich die Seite “Reger24” aufrufen, welche eine gigantische Auswahl an den meisten bekannten Prozessen hat. Auch “Google.de” liefert oftmals hervorragende Ergebnisse, wenn Sie den betreffenden Prozess samt “.exe” Anhängsel eingeben. Dies ist wichtig um Ressourcenverschwender, Viren, Trojaner oder Dialer ausfindig zu machen und zu elimieren.