Die alten Update, SP1 und Hotfixbackups vollständig entfernen
Updates, Hotfixes und das aktuelle Service Pack 3 legen vor ihrer Installation eine Sicherung der betroffenen Systemdateien an, die aktualisiert werden, damit man bei Schwierigkeiten die neuaufgespielte Aktualisierung wieder ohne weiteres entfernen kann. Falls man aber mit dem SP1 oder den vielen Hotfixes, welche einzelne Probleme lösen, zufrieden ist so kann man sich hunderte Megabyte freischaufeln indem man die Backups hierzu löscht. Diese befinden sich nämlich direkt im Windows Verzeichnis und sehen meist folgendermaßen aus:
Um diese Ordner zu entfernen, müssen Sie auf “Arbeitsplatz” klicken und hier jene Festplatte öffnen, auf welcher ihr Windows installiert ist. Doppelklicken Sie nun auf das Windows-Verzeichnis wie z.B. “Windows” oder “WINNT” und entfernen Sie alle Dateien, welche den obrig abgebildeten ähneln.
Sind Sie nach einiger Zeit sicher, dass Sie installierte Service Packs und Hotfixes behalten wollen, können Sie diese Verzeichnisse allesamt löschen. Danach ist eine De-Installation nicht mehr möglich.
Der Ordnung halber sollten Sie dann auch die Einträge aus "Systemsteuerung/ Software" entfernen, indem Sie nach dem Löschen der Verzeichnisse so tun, als wollten Sie die Fixes de-installieren. Es erscheint eine Fehlermeldung, dass das Programm schon de-installiert sei. Die Frage, ob Sie den Eintrag aus der Liste entfernen wollen, bestätigen Sie dann mit "Ja".
Schnellere Einwahl des Modems
Gerade bei Modembesitzer macht sich jedesmal beim Einwählen Trübsinn breit. Leider gibt es aufgrund der Tatsache, dass die analoge Technologie nicht mehr hergibt, auch keine besonderen Hoffnungen auf blitzschnelle Einwahlen im Sinne von ISDN/DSL. Sie können aber mit einem kleinen Trick ein paar Sekunden herausholen. Mithilfe eines speziellen Initialisierungsbefehls kann man die Wählgeschwindigkeit auf 50ms pro Tonsignal, was das absolute Maximum bei herkömmlichen Modems darstellt. Sie können versuchen auch auf 40 oder gar 30 herunterzugehen - falls es funktioniert spricht das für die Qualität ihres Gerätes!
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf “Arbeitsplatz” und wählen Sie “Eigenschaften”.
2. Holen Sie jetzt in diesem neuen Fenster den Registerreiter “Hardware” nach vorne und klicken Sie auf den Button “Geräte-Manager...”
3. Klicken Sie auf das “+” Zeichen vor “Modem” und wählen Sie den Eintrag ihres Modems mit einem Doppelklick aus.
4. Ein neues Fenster erscheint plötzlich in welchem Sie den Registerreiter “Erweiterte Optionen” anwählen. Tragen Sie nun in die Zeile “Weitere Initialisierungsbefehle” den Befehl “S11=50” ein.
DNS Cache zur Verbesserung der Surfgeschwindigkeit erhöhen
Jedesmal wenn Sie auf eine Information, sei es nun eine Seite oder eine bestimmte Datei, zugreifen werden bestimmte Daten abgerufen. Diese umfassen die direkte Adresse der jeweiligen Gegenstelle und deren Namen sowie Informationen darüber. Diese Informationen werden in einem bestimmten Teil des Arbeitsspeichers geladen damit Sie blitzschnell wieder zur Verfügung stehen. Allerdings ist dieser Teil relativ klein bemessen und deshalb müssen viele Seiteninformationen neu abgerufen werden was Zeit, Nerven und in vielen Fällen noch Geld kostet. Abhilfe verschafft die Erhöhung des sogenannten DNS Caches in welchem diese Informationen sich befinden.
1. Klicken Sie nacheinander auf “Start” > “Ausführen” und tippen Sie in die Befehlszeile “regedit” ein und bestätigen Sie mit “OK”. Nun tut sich das Programm zum Bearbeiten der Windows Registrierung auf.
2. Navigieren Sie, wie in dem hervorgehobenen Artikel beschrieben, nacheinander durch die Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\ Services\Dnscache\Parameters”.
3. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste ins rechte Teilfenster und wählen Sie “Neu” > “DWORD Wert”.
4. Nun erscheint ein nagelneuer Wert - diesen selbsterstellten Eintrag taufen Sie auf den Namen “CacheHashTableBucketSize”. Nachdem Sie nun doppelt darauf geklickt und als Wert “1” eingetippt haben können Sie direkt mit dem nächsten Schritt weitermachen.
5. Wiederholen Sie Schritt 3 und nennen diesmal den neu erbauten Wert “CacheHashTableSize”. Doppelklicken Sie auf diesen Eintrag und fügen Sie die Zahl “180” ein.
6. Ein vorletztes Mal müssen Sie einen neuen DWORD Wert erstellen. Dieses mal hört dieser auf die Bezeichnung “MaxCacheEntryTtlLimit”. Der obligatorische Doppelklick öffnet das ebenso bekannte Dialogfenster in welchem Sie diesmal “Dezimal” markieren und “4000” eintippen.
7. Und seufzend begeben Sie sich daran einen letzten Wert der Marke DWORD zu erstellen und diesen als “MaxSOACacheEntryTtlLimit” einzutragen. Ein erneuter Klick auf “Dezimal” und die Eintragung “300” beenden mit einem Klick auf “OK” die langwierige Prozedur. Und so sieht dann da ganze rechte Teilfenster am Ende der schweisstreibenden Tüftelei aus:
Nach einem Neustart ist der Cache weit über die bekannten Windowsgrenzen beschleunigt worden.
Wie bereits oben angedeutet bedeutet eine kleinere Zahl auch eine schneller Einwahl. Sie können es ja einmal testweise mit “40” oder “30” versuchen! Falls ihr Internet dann nicht mehr klappt können Sie immer noch hochsetzen.
Den AGP4x Modus für die Grafikkarte aktivieren
Besitzer neuerer Grafikkarten und Hauptplatinen (Sogenannten Mainboards) werden sich über die Fülle an neuen Funktionen freuen. Besonders der AGP 4x Modus, der Daten mit der vierfachen Geschwindigkeit über den AGP Port (An dem die Grafikkarte angeschlossen ist) jagd. Sie wundern sich trotzdem, warum ihnen manche Programme wie z.B. Spiele oder Grafiktools anzeigen, dass ihre Grafikkarte lediglich im AGP2x oder AGP1x Modus läuft? Dies kann durch Einstellungen im BIOS oder durch einen bekannten Windows 2000/XP Fehler hervorgerufen werden, der in Bezug auf Grafikkarten von Nvidia und Mainboardchipsätzen von VIA hervorgerufen werden.
Im BIOS den AGP4x Modus aktivieren
Schalten sie ihren Computer ein und achten sie auf die Meldung “Press DEL to enter setup” oder etwas Ähnliches. Meistens gelangen sie mit der ENTF (Del) oder mit der F2 Taste ins Bios. Im Handbuch ihres Computers sollte ebenfalls diesbezüglich etwas stehen. Wenn sie nun das Programm vor sich haben können sie sich mit den Pfeiltasten auf der Tastatur auf einen Auswahlpunkt bewegen. Um in ein Menü zu gelangen drücken sie ENTER. Die Optionen, die sie dort antreffe können sie entweder mit Enter oder mit den BILD AUF/AB Tasten verändern. Oftmals ist die Bedienung aber auch kurz im BIOS selbst erklärt.
Gehen sie nun ins “Chipsetup Setup” und suchen sie den Eintrag “AGP Mode”. Stellen sie diesen nun auf “4x”. Speichern sie die Einstellungen und starten neu.
Den Windows 2000 Bug beheben
Klicken sie nacheinander auf “Start” > “Ausführen” und tippen sie in das Feld “regedit” gefolgt von Enter ein um die Registrierdatenbank zu bearbeiten.
2. Navigieren sie nun durch die Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ CurrentControlSet\ Services\nv4\Device0”, klicken sie doppelt auf den Wert “EnableVia4x” und tragen in das Feld eine “1” hinein. Falls dieser Wert nicht da ist, müssen sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich im rechten Teilfenster klicken und dann “Neu” > “DWORD-Wert” wählen. Diesen taufen sie nun auf den Namen “EnableVia4x”.
Nachdem sie wie oben beschrieben den Wert auf “1” gestellt und neugestartet haben, können sie sich über die deutliche Verbesserung der Geschwindigkeit bei Spielen oder 3D-Anendungen freuen.
Den Monitor optimal einstellen
Sie haben einen recht neues Monitor/Grafikkarten Gespann und beklagen sich über eine unscharfe Darstellung (Besonders bei Schriften bemerkbar)? Unter diesen Umständen können sie nicht arbeiten, da die unruhige Schrift die Augen zu sehr belastet. Was können sie tun?
1. Gehen sie nacheinander auf “Systemsteuerung” > “Anzeige” > “Einstellungen” - "Weitere Optionen" > “Grafikkarte”. Es kann sein, dass die Bildwiederholfrequenz zu hoch eingestellt ist. Manche Monitor geben bei den maximalen Werten das Bild mit einem deutlichen Verlust der Schärfe wieder. Wenn möglich sollten sie hier auf 85 HZ runter. Werte darunter werden vom Auge als deutliches Flimmern wahrgenommen und sind genauso schädigend, wie eine unscharfe Anzeige.
Falls hier schon 85 HZ oder sogar weniger eingestellt sind, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Auflösung auf 800 mal 600 herunterzustellen. Hier können sie dann bei den meisten Monitoren auf bis zu 90Hz hochgehen Für mich haben sich immer folgende Werte als guter Kompromiß zwischen Auflösung, Bildschärfe und Bildwiederholfrequenz bewährt:
15 Zoll Monitor: 640*480, 85Hz
17 Zoll Monitor: 800*600, 90Hz
19 Zoll Monitor: 1024*786, 100Hz
Bei guter Qualität der Geräte kann man jeweils immer eine Stufe hochgehen
2. Überprüfen sie, ob das Verbindungskabel zum Monitor Knicke aufweist, nicht richtig angestöpselt ist oder gar beschädigt ist.
Wenn ihr Monitor einen solchen Anschluss hat, können sie auf BNC (Bayonet Chell) Kabel umsteigen, da diese eine bessere Bildschärfe haben. An der Rückseite ihres Monitors sollten 5 silberne Buchsen zu finden sein.
3. An der Grafikkarte wird es im seltensten Fall liegen, da die meisten neuen Karten Auflösungen und Frequenzen unterstützen, mit denen kein Ottonormalmonitor zurechtkommen würde. Wenn die Unschärfe auch z.B. im DOS oder auf dem On Screen Menü des Monitors auftaucht, ist wohl der Monitor dran schuld.
Ich hoffe ich konnte ihnen mit diesem kleinen Monitorguide helfen