Das Logo beim Systemstart abschalten
Bei jedem Windowsstart erscheint das Windows 2000 Logo. Da dies nicht nur eine Art Werbung ist sondern dies auch den Windowsstart um ca. eine Sekunde verzögert können sie dieses lästige Bild getrost abschalten. So gehen sie dabei vor:

1. Öffnen sie den Arbeitsplatz und klicken Sie in der Leiste auf “Extras” > “Ordneroptionen” > “Ansicht” und entfernen das Häkchen vor “Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)”. Die Meldung bestätigen sie mit “OK”.

2. Fahren sie jetzt mit der Bildlaufleiste weiter nach unten und aktivieren die Option “Alle Dateien und Ordner anzeigen”. Klicken sie auf “OK”. Doppelklicken sie nun auf Laufwerk C:\ (Oder auf das, wo ihr Windows installiert ist) und öffnen sie die Datei “Boot.ini”. Suchen sie nun die Zeile (Sie könnte leicht von dieser hier abweichen):

[operating systems]
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)\WINNT="Microsoft Windows 2000 Professional" /fastdetect

Tragen sie hinter das “/fastdetect” den Parameter “/noguiboot” ein. Speichern sie die Datei und starten sie neu. Nach einem Neustart erscheint kein Bootlogo mehr.

Windows Shutdown beschleunigen: Schneller herunterfahren
Sie wundern sich, warum Windows 2000 eine halbe Ewigkeit benötigt, bis es den Rechner ausgeschaltet hat, nachdem man auf “Computer herunterfahren” geklickt hat? Es ist nicht wie meistens angenommen die Hardware wo der Hund begraben liegt, sondern vielmehr die gestarteten Dienste.

Dies liegt daran, dass bestimmte Dienste sich im Speicher des Computers einnisten und dort ihre Arbeit verrichten. Nun hat Win2000 aber Schwierigkeiten diese anstandslos zu beenden und muss die ”Services” zwangsweise “rausschmeisen”. Diese Funktion wird leider erst aktiviert, wenn Windows 20 Sekunden lang versucht hat die Dienste auf herkömmlichem Wege abzuschalten. Wenn sie diese Zeitspanne nun manuell einstellen, so wird sich das Herunterfahren erheblich verkürzen.
Ich persönlich bin mit dieser Einstellung auf 2 von ehemals 13 Sekunden gekommen. Und so können sie dies ändern:
1. Klicken sie nacheinander auf “Start” wählen sie “Ausführen”. In die daraufhin erscheinende Befehlszeile geben sie “regedit” ein und bestätigen mit Enter.

2. Nachdem sich der Registrierungseditor offenbart hat, hangeln sie sich mit Doppelklicks nacheinander durch die Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINE\ SYSTEM\ControlSet001\Control” und klicken im rechten Teilfenster doppelt auf den Wert “WaitToKillServiceTimeOut”.

3. Es wird die Zahl “20000” zu finden sein. Sie wird in Millisekunden angegeben. Ich empfehle die schnellste Möglichkeit die Dienste zu beenden - nämlich in einer Millisekunde! Ändern sie nun die vorhandene Zahl zu einer “1” um. In seltenen Fällen aber kommt Windows nicht mit diesem zu niedrigen Wert zurecht. Setzen sie hier den Wert auf max. “2000” hoch! Doch bei meinen Testrechnern hat es ohne Mucken und Murren funktioniert.
4. Es gibt in der Registry auch noch eine weitere Möglichkeit das Herunterfahren zu beschleunigen, indem sie sämtliche Tasks beim Shutdown automatisch “rausschmeissen”. Gehen sie hier wie oben beschrieben in das Programm “regedit” und navigieren sie sich durch den Pfad “HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop”.

5. Im rechten Teilfenster sehen sie nun den Eintrag “AutoEndTask” auf den sie nun doppelklicken müssen. Es erscheint eine Zeile in der sie “1” eintragen.
WICHTIGER HINWEISE FÜR ANWENDER DIESES TWEAKS
Manche User sind hier annähernd verzweifelt, da das Herunterfahren nicht schneller wurde sondern sich in den Minutenbereich länger zog. Nun wurde man im Forum darauf aufmerksam, dass dieser Trick nicht angewendet darf bzw.bei dem Wert “ClearPageFileAtShutdown” eine “0” stehen muss. Sobald dies bei ihnen der Fall ist fährt Windows mit Highspeed runter.

Shutdowntuning Part II - Windows noch schneller beenden
Hier ist endlich der zweite Teil des beliebten Artikels “Windows Shutdowntuning” Artikels, mit welchem Sie bereits einige Sekunden sparen konnten, wenn Sie ihr Windows abschalten wollten.
Dieser Vorgang dauert nämlich besonders bei Windows 2000/XP sehr lang und strapaziert auf Dauer die Nerven des Benutzers. Wenn ihr Computer irgendeinmal einen blauen Bildschirm bzw. eine Fehlermeldung verursacht hatte wird ab sofort bei jedem Herunterfahren der gesamte Inhalt des Arbeitsspeichers auf die Festplatte geschrieben, was selbstverständlich seine Zeit braucht.
Um das Herunterfahren wesentlich zu beschleunigen, gehen Sie folgenermaßen vor:
1. Klicken Sie nacheinander auf “Start” > “Einstellungen” > “Systemsteuerung” und wählen Sie das Symbol “System” aus.
2. Holen Sie jetzt das Register “Erweitert” nach vorne und klicken Sie in der Sparte “Starten und Wiederherstellen” auf “Einstellungen”.
3. Stellen Sie nun unter “Debuginformation speichern” auf “Keine” und bestätigen Sie mit “OK”.
Ab sofort wird sich ihr Shutdownvorgang erheblich beschleunigt haben.

Nicht benötigte DLL Dateien löschen
Die DLL-Dateien verankern sich sehr tief im System und verlangsamen es mit steigender Anzahl. Es gibt viele Programme, welche unbenutzte DLLs löschen - doch leider sind diese oftmals genauso gefährlich wie das manuelle Löschen per Hand. Die wichtigsten DLLs, finden sie an einem bestimmten Punkt in der Registrierung. Falls hier welche nicht gebraucht werden sehen sie das und können sie löschen. Veni, vidi, vici!
1. Klicken sie nacheinander auf “Start” > “Ausführen” und tippen sie in die aufklappende Befehlszeile “regedit” gefolgt von einem Tastendruck auf Enter ein. Innerhalb der nächsten Millisekunde startet der Editor zum Bearbeiten der Windows Registrierung.

2. Navigieren sie nun, wie in dem Windows Tweaks Lexikon Artikel genauer beschrieben, mit Doppelklicks durch die Ordner “HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\SharedDLLs”. Im rechten Teilfenster sehen sie folgendes (und noch viel mehr).

3. Wie auf dem Bild eingezeichnet sind nur die hinteren Werte von Bedeutung. Sollte hier nämlich irgendwo in der Liste eine (0) stehen so bedeutet dies, dass die DLL nicht gebraucht wird. Ist dies der Fall, merken Sie sich nun den Dateinamen und das Verzeichniss. Klicken sie mit der rechten Maustaste darauf und löschen sie diesen Wert.
4. Klicken Sie auf “Start” > “Suchen” > “Nach Dateien und Ordnern” und geben sie diesen Dateinamen ein. Sobald er gefunden wurde können sie ihn bedenkenlos löschen. Falls er nicht gefunden wurde ist er vielleicht versteckt. Um ihn dennoch angezeigt zu bekommen müssen sie mit Schritt 5 weitermachen. Ansonsten empfehle ich ihnen für ein reines System alle Einträge und die dazugehörenden Dateien mit einer (0) dahinter zu löschen.
5. Wählen sie im herkömmlichen Windows Explorer “Extras” > “Ordneroptionen” und wechseln sie ins Register “Ansicht”. Entfernen Sie den Haken vor “Geschützte Dateien ausblenden” und markieren sie weiter unten “Alle Dateien unanzeigen”.